Gemeinsam für Hunde in Not!    
                   ,,Hunde besitzen all die guten Eigenschaften des Menschen,                         ohne dessen Fehler zu haben.“
Bereits seit 23 Jahren schlägt mein Herz für diese wunderbaren Hunde, und genauso lange kämpfe ich unermüdlich für ihr Wohl.
Mit Erleichterung können wir berichten, dass die unzulässige Hundezucht auf Ibiza erfolgreich gestoppt wurde. Im Rahmen eines großen Rettungseinsatzes wurden die Tiere in Sicherheit gebracht und auf verschiedene Tierschutzorganisationen aufgeteilt. Gegen den Züchter wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Die nachfolgenden Aufnahmen wurden von mir (Balldiri, Petra Diegelmann) persönlich vor Ort im Jahr 2006 dokumentiert. Sie zeigen die unhaltbaren Zustände unmittelbar vor der behördlichen Beschlagnahmung. Bitte beachten Sie, dass alle Bildrechte bei Balldiri liegen und eine Vervielfältigung nicht gestattet ist.
Wichtiger Hinweis:
Die folgenden Bilder dokumentieren realen Tierschutz und zeigen sensible Inhalte. Für Kinder oder feinfühlige Personen sind diese Aufnahmen nicht geeignet.
Die Qualen stehen den armen Wesen völlig ins Gesicht geschrieben! Einige Halsbänder sind bereits in die Haut eingewachsen.
Viele Welpen kommen sofort aus ihren Verstecken und umringen uns.
Dieser Weg führte zu der Podenco Massenzucht Station.
Die Hunde wurden kaum von ihrem skrupellosen Züchter gefüttert und ohne die Hilfe der Touristen und Tierschützer vor Ort, wären sicherlich noch mehr einfach verhungert.
Alle haben Flöhe und Parasiten und es ist ein einziges Jucken um uns herum.
Viele haben soviele Zecken in den Ohren, daß man die Ohrmuschel kaum noch sehen kann!
Die Mägen der armen Seelen knurren unüberhörbar!
Als Gebährmaschine mißbraucht und auf sich selbst gestellt, ein reiner Überlebenskampf.
Viele hatten sich durch den großen Juckreitz und durch die vielen Parasiten bereits blutig gejuckt, was natürlich auch zu Infektionen führte.
Podencos werden in Spanien speziell für die Jagd gezüchtet. Wenn der Hund für den Jäger nicht mehr die erforderliche Leistung bringt, wird
er kurzer Hand entsorgt. Man findet immer wieder Podencos, die man einfach am nächsten Baum aufgehängt hat. Andere wiederum
übergießen sie mit Benzin und verbrennen Sie bei lebendigem Leibe.
Wir selbst haben zwei dieser wundervollen Geschöpfe und engagieren uns seit Jahren aktiv für Podencos in Not! Einen Teil unserer
Einnahmen spenden wir und wenn Zeit ist sind wir auch vor Ort und packen mit an.
Bitte helfen auch Sie! Ohne uns Menschen haben sie keine Chance! Es gibt noch viele andere Hunde die unsere Hilfe dringend brauchen!
Lesen Sie im folgenden Bericht die Einzelheiten über die Rettung der oben abgebildeten Podencos!
Am Ende dieser Seite finden Sie alle erforderlichen Adressen und Links zu den einzelnen Tierschutzorganisationen, aber auch wir stehen
Ihnen für Fragen gerne zur Verfügung!
Pressenotiz des Madrider Tierschutzbundes (FAPA):
50 Podencos auf Ibiza beschlagnahmt in einer gemeinsamen Aktion der Gemeinde San José, Ortspolizei, Tierschutz-Polizei und dem
Madrider Tierschutzbund.
Am vergangenen 7. Juni brachen 11 freiwillige Helfer der ALBA, Amnistia Animal und ANAA zu einer gemeinsamen Rettungsaktion nach Ibiza
mit 4 Lieferwagen auf, die mit dem für dieses Unternehmen nötigen Material beladen worden waren. 80 Podencos sollten eingefangen und
beschlagnahmt werden. Sie gehörten Bartolomé M.R., einem Züchter, der sie ohne jegliche sanitäre Kontrolle wild auf den Strassen des Ortes
leben lässt, wo sie schon mehr als einmal Verkehrsunfälle verursacht hatten.
AMNISTIA ANIMAL erreichte ein Hilferuf aus Ibiza. Mehr als 80 Podencos in furchtbarem Zustand, krank, verletzt, räudig und unterernährt
wurden von Bartolomé wild und komplett unkontrolliert gehalten. Sofort wurde der Madrider Tierschutzbund ( FAPA) mobilisiert und Helfer der
ALBA, Amnistia Animal und ANAA machten sich unverzüglich auf den Weg. Nicht umsonst hat der FAPA in ganz Spanien den Ruf, spezialisiert
auf das Einfangen wilder Hunde zu sein!
9 Stunden dauerte die Reise und sofort nach der Ankunft des Rettungs-Teams und einer kurzen Absprache im Rathaus von San José mit den
Vertretern der Gesundheitsbehörden, Naturschutzpolizei, der örtlichen Polizei, den Amtstierärzten und dem Rescue-Team des Madrider
Tierschutzbundes machten sich alle auf den Weg zur Finca von Bartolomé, um die Räumung und Beschlagnahmung zu vollziehen.
Dazu erschienen alle Beteiligten am Freitagmorgen um 8 Uhr in seinem Wohnort. Leider wurden sie unangenehm überrascht, als sie
feststellen mussten, dass dieser mit der Mehrzahl seiner Hunde in die Berge geflüchtet war. Er war vorgewarnt worden!
Das erschwerte die Rettungsaktion natürlich sehr. Trotzdem wurden die mitgebrachten Lebendfallen aufgestellt und im Laufe des Vormittags
konnten 10 Hunde eingefangen werden.
Bartolomé wurde inzwischen von der Polizei gefunden und mit 30 seiner Podencos, die ihm folgten, aber nicht eingefangen werden konnten,
in sein Domizil gebracht.
Diese Nacht hielt das Team des Madrider Tierschutzbundes abwechselnd Wache und nach und nach kamen die Hunde herunter ins Tal und
es konnten insgesamt ca. 50 Podencos eingefangen werden. Ihr Zustand war erschütternd, vor allem der der Hündinnen, die nur als
Zuchtmaschinen benutzt worden waren.
Bartolomé oder Bartolo ist auf der ganzen Insel als Züchter bekannt und wird von den dortigen Jägern grösstenteils unterstützt, indem sie ihm
ständig Hunde abkaufen.
Die 50 Podencos wurden aufs Festland gebracht und auf verschiedene Tierheime verteilt. In Madrid nahmen ALBA und ANAA viele auf. Einige
von ihnen mussten auf Grund ihres kritischen Zustandes in Kliniken eingeliefert werden.
Es wird lange dauern, bis sie einigermassen gesund und zu Kräften gekommen sind. Alle sind unterernährt, voller Räude, von Zecken und
Flöhen übersät und total verschreckt.
Das Wichtigste ist jetzt, gegen Bartolomé Anzeige zu erstatten und zu verhindern, dass er weiter Podencos züchtet. Dem Leid dieser Tiere
muss ein Ende gesetzt werden!
Wir hatten die Möglichkeit, mit Bartolomé zu sprechen und er sagte uns, dass, wenn wir ihm seine Podencos nehmen würden, er schon
Absprache mit den Jägern der Insel getroffen hatte und jeder ihm einen Podenco zum Züchten übergeben würde!
Der Sinn seines Lebens bestünde darin, sich mit mindestens 100 Podencos zu umgeben und es würde nicht lange dauern, bis er sie wieder
um sich hätte..
Abschliessend und unabhängig von obiger Pressenotiz des Madrider Tierschutzbundes, möchte die ALBA zur Kenntnis geben, dass sie 10
Hunde dieser Aktion in unserem Tierheim aufgenommen haben. Wir werden sie erst zur Vermittlung frei geben, wenn sie gesund, geimpft,
kastriert und getestet sind und keinerlei Ansteckungsgefahr für andere Hunde besteht. In Kürze werden Sie aber Fotos und Infos von ihnen
auf unserer Seite finden.
Fotos der Rettung, allem Voran, der Mensch der die Podencos so entsetzlich leiden ließ. (Balldiri)
Mit freundlicher Genehmigung von ALBA, Maidrider Tierschutzbund Frau Grohall.
www.albaonline.org  (Asociación para la liberación y el bienestar animal)
www.ace-charity.org 
(ACE Animal Care of Espana)www.duo-ibiza.de
(DANOS UNA OPORTUNIDAD)
Podencos zur Vermittlung
Boomer
Kontakt: Tierhilfe Süd e.V., Jeannette Zimmermann, 0177-7113794 oder 06204-611347
Emma
Lisa
Lopo
Mimo
Novio
Santi
Sevilla
Swayze
www.wauwau-lanzarote.net, Monika Schmid, framosu@gmx.de, 08261-8736
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